Samstag, 21. September 2019

Wattwanderung - die Kleiderwahl

Heute schreibe ich noch einmal zusäztlich einen Artikel über den Dresscode
bei einer Wattwanderung.
Wir machten die Wanderung Anfang September.
Mein Artikel hat folgenden Grund: Ich habe vorher im Internet gesucht und gesucht und ....
Ich habe nichts wirklich Treffendes und Klares dazu gefunden.

Wir sind an die ganze Unternehmung unvoreingenommen und etwas aufgeregt heran gegangen. Meine Begleitung hatte Gummistiefel mit, ich hatte nichts eingepackt und musste mir somit an Ort und Stelle Beachies (Socken mit dichter Gummisohle) kaufen. Wie sich mit der Zeit herausstellte, waren Gummistiefel nicht die richtige Wahl, da man einfach viel stärker im Schlamm kleben blieb und angesaugt wurde. Meine Begleitung musste die Tour sogar abbrechen, weil es bezogen auf die Kraft in den Beinen, nicht mehr funktionierte. Ich ging die komplette Wattwanderung mit und war über die Wahl der Beachies sehr zufrieden.
Beachies sind sockenähnlich, haben aber eine schnittfeste Gummisohle unter der Fußsohle, sodass man sich an den Austern (die hier eingewandert sind) und spitzen Muschelstückchen nicht schneiden kann. Der Vorteil ist, dass die Beachies wirklich super leicht sind und kaum am Boden kleben, dafür muss man aufpassen, dass man nicht wegrutscht. Auch nach unten rutschen die Socken mit der Zeit, was mir persönlich etwas unangenehm war, denn man konnte im Schlamm die Socken ja schlechter hochziehen, da sie nass und schlammig waren.
Auch allzu gute und lange Kleidungsstücke sind nicht zu empfehlen, ich habe mein Jeans später im tiefen Schlamm bis zu den Knien hoch gezogen. Empfehlenswert ist auch eine wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze, da das Wetter an der Nordsee schnell umschlägt. Ein Handtuch sollte man einstecken, da man sich danach die Füße trocknen muss.

Im Sommer empfehle ich:

- kurze Hosen
- T-Shirt
- dünne, aber winddichte und wasserdichte Jacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren 
  Wanderungen, sowie einem Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer 
  werden

Im Herbst empfehle ich:

- lange, aber weite Hosen, die man hochziehen kann
- T-Shirt
- am Besten eine Funktionsjacke mit Inlay und wasser- und winddicher Überjacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren Wanderungen, sowie einem
  Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer werden

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen