Ausgefuchst und pfiffig
Clevere Tests und Berichte zu verschiedenen spannenden Themen
Sonntag, 1. Dezember 2019
Warum so aggressiv - wie Autofahren zum Stress wird
Täglich fahre ich ca. 45 km zur Arbeit und ebenfalls 45 km zurück.
Täglich gibt es immer wieder Schwierigkeiten schon am Morgen auf dem Weg.
Täglich steigt mein Stresslevel schon kurz nach dem Aufstehen kritisch an.
Diese drei Sätze beschreiben meine Situation vom Montag bis Freitag wirklich gut. Mein Fahrtweg führt mich über die Landstraße zur Schnellstraße und dann auf die Autobahn, zum Schluss fahre ich nochmals kurz Landstraße, bis ich auf Arbeit bin. In diesen 45 Minuten steigt mein Stresslevel enorm an. Warum? Weil die Autofahrer heutzutage gerade auf der Autobahn wirklich unmöglich fahren.
Du fährst auf die Autobahn auf, da drängelt schon der erste von hinten und fährt über den geschlossenen Strich der Auffahrt um dich ja noch vor dem nächsten LKW zu überholen, daraus resultiert, dass du vor dem LKW nicht mehr auf die rechte Spur kommst und somit weiter auf dem Standstreifen fahren musst. Dann hast du es endlich auf die Autobahn geschafft, da drängelt entweder wieder der nächste mit dem stärkeren Fahrzeug von hinten, oder vor dir fährt ein Auto nicht auf die rechte Spur, sodass du nicht überholen kannst. Es ist ein Graus. Jeden Tag kämpfe ich mit Wutattacken, die sicher so früh am Morgen nicht förderlich für mich und meine Gesundheit sind. Warum kann man nicht entspannt mit dem Auto auf die Arbeit kommen, warum herrscht so eine Aggression auf der Fahrt mit dem Auto?
Natürlich möchte jeder schnell an sein Ziel kommen, der eine ist etwas zu spät logefahren und muss pünktlich zur Arbeit kommen, der andere möchte vielleicht nicht so schnell fahren, aber auch nicht die ganze Zeit mit 100 km/h hinter einem LKW her fahren. Trotzdem herrscht doch immernoch das Gebot Rücksicht, oder?
Das Bedrängen von hinten führt bei mir mittlerweile schon zu Trotzreaktionen, wobei ich mich selbst nicht wiedererkenne. Manchmal fahre ich dann nicht schneller und extra langsam auf die linke Spur. Das ist ein Charakterzug, den ich nie hatte, der mich nachdenklich werden lässt.
Laut einer Studie kommen Autofahrer nicht schneller an ihre Ziel, wenn sie 160 km/h fahren, als wenn sie 110 km/h Geschwindigkeit halten. Was sagt uns das nun?
Sollten wir nicht ein Mittelmaß finden zwischen schnell zum Ziel kommen und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer?
Keiner kommt schneller an, wenn er den anderen bis aufs Messer bedrängt oder nicht vorbei fahren lässt, im Gegenteil, es kommt noch eher zu Unfällen. Ich denke man sollte sich auch in andere hinein versetzen und sich fragen, ob es wirkich nötig ist, den anderen jetzt so zu bedrängen oder auszubremsen.
Sicherlich spielt auch die große Auslastung der Autobahn auf meiner Strecke eine große Rolle. Wären nicht so viele LKW´s unterwegs, dann würden diese notorischen Linksfahrer wahrscheinlich auch eher auf die rechte Spur fahren, denn keiner möchte wie gesagt zwischen den LKW´s mit 100 km/h fahren. Aber auch die LKW Fahrer erledigen nur ihren Job, was für uns als Menschen emens wichtig ist. Ohne sie würden wir aber ganz schnell am Hungertuch nagen, weil es z.B. keine Lebensmittel mehr in den Kaufläden gäbe.
Auch die LKW Kolonnen sind manchmal ein Stressfaktor, wenn LKW´s wegen 2 km/h, die sie schneller fahren, den anderen überholen, es dann aber nicht schnell schaffen und ewig die linke Spur blockieren.
Alle Menschen wollen eben schnell ihre Arbeit erledigen und nicht lange Zeit vertun.
Gegenseitige Rücksichtsnahme und Respekt gegenüber anderen Fahrern und kleineren schwächeren Fahrzeugen ist heutzutage wirklich bei vielen Menschen verloren gegangen, es gibt nur noch ein "hauptsache Ich", was den Weg den jeder einzelne mit dem Auto hat zur Qual macht.
Fazit:
Ich denke ein gutes Quäntchen Respekt und eine handvoll Rücksichtnahme für andere Fahrer tät der allgemeinen Fahrtsituation wirklich gut und würde vieles vereinfachen. Es würde weniger Unfälle geben und wir hätten ein freidlicheres Miteinander. Dazu käme noch, dass man sich täglich sagen könnte, dass man fair und respektvoll mit anderen Menschen umgegangen ist, was doch auch ein wirklich schönes Gefühl ist. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist es doch das schönste, den Nachmittag oder Abend mit seiner Familie zu verbringen und nicht bei einem Unfall mit der Polizei oder womöglich im Krankenhaus.
Deswegen hier mein Aufruf:
Seid friedlich, respektvoll und fair zu euren Mitstreitern, denn jeder möchte sowohl zu Weihnachten, als auch die restliche Zeit des Jahres ein bisschen Frieden und Freude ohne Stress und Unwohlsein erleben.
Sonntag, 17. November 2019
Der Joker - Wie die Psyche einen Menschen nach und nach zerstören kann
Wir waren letzte Woche Samstag im Kino und haben uns den neuen Joker Film angesehen. Da er laut vielen Personen so brutal und blutig sein sollte, dachten wir, wir bilden uns einmal eine eigene Meinung.
Aber zuerst ganz allgemein zur Geschichte:
Der Joker ist eine Figur aus dem DC-Superheldenuniversum. Es wird in diesem Film die Geschichte von Arthur Fleck erzählt, der es im Leben nicht leicht hatte und auch sehr oft sehr schlecht behandelt wurde. Später wird er der Gegenspieler von Batman.
Arthur Fleck, von Kindheit an geplagt mit zwanghaftem Lachen in unpassenden Situationen, lebt mit seiner Mutter in einer Wohnung in Gotham City. Die Stadt ist schlimmer den je verschmutzt, weil die Müllabfuhr ihre Arbeit niedergelegt hat und mehr Gewalt denn je vorherrscht. Auch Arthur musste schon eine ganze Menge gewalttätige Übergriffe hinnehmen, denn er arbeitet als Clown, was in Gotham City zu dieser Zeit nicht geachtet wird. Er verliert durch eine Fehlhandlung im Krankenhaus (verliert bei seinem Programm als Clown für krebskranke Kinder eine echte Pistole aus der Tasche) seinen Job. Seine Sozialarbeiterin bekommt alle Mittel von der Stadt gestrichen, was bewirkt, dass Arthur seine Medikamente nicht mehr beziehen kann und keine Therapiegespräche mehr bekommt. Er wünscht sich, selbst einmal Comedy machen zu können, allerdings bekommt er in aufregenden Situationen immer seine krankhaften Lachanfälle, auch sein Programm und die Witze sind nicht wirklich lustig, er hat einen ganz eigenen Humor. Nach und Nach geht alles schief, was schief laufen kann. Er tötet nach seiner Kündigung 3 übergriffige Zivilisten, die zufällig bei Thomas Wayne arbeiten, welcher als Bürgermeister kandidiert. Er erfährt durch seine Mutter (hat damals für Thomas Wayne gearbeitet) und einen Angestellten von Thomas Wayne, dass die Mutter ihn adoptiert hat und dass sein Stiefvater ihn in seiner Kindheit missbraucht hat. Nach und Nach wird er psychisch immer auffälliger.Er hat einen Auftritt in einem Comedyclub, der gehörig schief läuft, weil er wieder einen seiner krankhaften Lachanfälle bekommt. Alle machen sich über ihn lustig und zu guter Letzt wird noch ein Ausschnitt seines Auftrittes bei einem großen Talkmaster, den er sehr verehrt, im Fernsehen gesendet. Der Talkmaster macht sich lustig über den Auftritt, der Ausschnitt bekommt aber viel positive Ressonanz von den Zuschauern,sodass Arthur in die Talkshow eingelden wird. Zuerst plant er, sich in der Talkshow zu erschießen, doch dann prahlt er mit den getätigten Morden der 3 Zivilisten. Der Talkmaster nimmt die Aussage ganz professionel auf und beginnt mit dem Joker darüber zu reden, doch Arthur fühlt sich provoziert und erschießt vor laufender Kamera den Talkmaster. Er wird von der Polizei abgeführt, das Polizeiauto hat einen Unfall, die Demonstranten auf der Straße verehren die Tat des Jokers. Später wird nur noch ein Ausschnitt gezeigt, als er in der Psychiatrie mit einer Psychologin spricht und das er nach der Therapie mit blutigen Fußabdrücken aus dem Besprechungsraum kommt, daraufhin wird er von einem Pfleger durch die Psychiartie gejagt.
Fazit zum Film:
Sehr guter und fesselnder Film über die menschliche Psyche und welche Ausmaße es erreichen kann, wenn man Menschen mit psychiatrischen Problemen nicht adäquat unterstützt und behandelt. Ich muss schon sagen, Arthur hatte wirklich kein schönes Leben, er hatte viel Pech, war zur falschen Zeit am falschen Ort und war vom Wesen her auch anders, als andere Menschen, er war sehr sensibel und feinfühlig und konnte mit dem ganzen Ärger und den wiederkehrenden Pechsträhnen nicht gut umgehen. Dazu kommt noch seine aus der Kindheit bestehende Störung mit dem unpassenden Lachen, wo sich doch wirklich alle Menschen provoziert fühlen. Zu guter Letzt war er auch die ganze Zeit nur mit seiner Mutter zusammen und hatte keine Frau oder Freundin, die für ihn da war.
Ich muss sagen, ich habe schon blutigere und krassere Filme gesehen.
Der Film hat nur perfekt dargestellt, was die Psyche mit einem Menschen machen kann, wenn er mit allen Problemen allein gelassen wird und wenn plötzlich Medikamete entzogen werden.
Klare Empfehlung für Menschen, die sich gern mit psychiartischen Problemen und Beziehungsgeschichten anderer beschäftigen.
Aber zuerst ganz allgemein zur Geschichte:
Der Joker ist eine Figur aus dem DC-Superheldenuniversum. Es wird in diesem Film die Geschichte von Arthur Fleck erzählt, der es im Leben nicht leicht hatte und auch sehr oft sehr schlecht behandelt wurde. Später wird er der Gegenspieler von Batman.
Arthur Fleck, von Kindheit an geplagt mit zwanghaftem Lachen in unpassenden Situationen, lebt mit seiner Mutter in einer Wohnung in Gotham City. Die Stadt ist schlimmer den je verschmutzt, weil die Müllabfuhr ihre Arbeit niedergelegt hat und mehr Gewalt denn je vorherrscht. Auch Arthur musste schon eine ganze Menge gewalttätige Übergriffe hinnehmen, denn er arbeitet als Clown, was in Gotham City zu dieser Zeit nicht geachtet wird. Er verliert durch eine Fehlhandlung im Krankenhaus (verliert bei seinem Programm als Clown für krebskranke Kinder eine echte Pistole aus der Tasche) seinen Job. Seine Sozialarbeiterin bekommt alle Mittel von der Stadt gestrichen, was bewirkt, dass Arthur seine Medikamente nicht mehr beziehen kann und keine Therapiegespräche mehr bekommt. Er wünscht sich, selbst einmal Comedy machen zu können, allerdings bekommt er in aufregenden Situationen immer seine krankhaften Lachanfälle, auch sein Programm und die Witze sind nicht wirklich lustig, er hat einen ganz eigenen Humor. Nach und Nach geht alles schief, was schief laufen kann. Er tötet nach seiner Kündigung 3 übergriffige Zivilisten, die zufällig bei Thomas Wayne arbeiten, welcher als Bürgermeister kandidiert. Er erfährt durch seine Mutter (hat damals für Thomas Wayne gearbeitet) und einen Angestellten von Thomas Wayne, dass die Mutter ihn adoptiert hat und dass sein Stiefvater ihn in seiner Kindheit missbraucht hat. Nach und Nach wird er psychisch immer auffälliger.Er hat einen Auftritt in einem Comedyclub, der gehörig schief läuft, weil er wieder einen seiner krankhaften Lachanfälle bekommt. Alle machen sich über ihn lustig und zu guter Letzt wird noch ein Ausschnitt seines Auftrittes bei einem großen Talkmaster, den er sehr verehrt, im Fernsehen gesendet. Der Talkmaster macht sich lustig über den Auftritt, der Ausschnitt bekommt aber viel positive Ressonanz von den Zuschauern,sodass Arthur in die Talkshow eingelden wird. Zuerst plant er, sich in der Talkshow zu erschießen, doch dann prahlt er mit den getätigten Morden der 3 Zivilisten. Der Talkmaster nimmt die Aussage ganz professionel auf und beginnt mit dem Joker darüber zu reden, doch Arthur fühlt sich provoziert und erschießt vor laufender Kamera den Talkmaster. Er wird von der Polizei abgeführt, das Polizeiauto hat einen Unfall, die Demonstranten auf der Straße verehren die Tat des Jokers. Später wird nur noch ein Ausschnitt gezeigt, als er in der Psychiatrie mit einer Psychologin spricht und das er nach der Therapie mit blutigen Fußabdrücken aus dem Besprechungsraum kommt, daraufhin wird er von einem Pfleger durch die Psychiartie gejagt.
Fazit zum Film:
Sehr guter und fesselnder Film über die menschliche Psyche und welche Ausmaße es erreichen kann, wenn man Menschen mit psychiatrischen Problemen nicht adäquat unterstützt und behandelt. Ich muss schon sagen, Arthur hatte wirklich kein schönes Leben, er hatte viel Pech, war zur falschen Zeit am falschen Ort und war vom Wesen her auch anders, als andere Menschen, er war sehr sensibel und feinfühlig und konnte mit dem ganzen Ärger und den wiederkehrenden Pechsträhnen nicht gut umgehen. Dazu kommt noch seine aus der Kindheit bestehende Störung mit dem unpassenden Lachen, wo sich doch wirklich alle Menschen provoziert fühlen. Zu guter Letzt war er auch die ganze Zeit nur mit seiner Mutter zusammen und hatte keine Frau oder Freundin, die für ihn da war.
Ich muss sagen, ich habe schon blutigere und krassere Filme gesehen.
Der Film hat nur perfekt dargestellt, was die Psyche mit einem Menschen machen kann, wenn er mit allen Problemen allein gelassen wird und wenn plötzlich Medikamete entzogen werden.
Klare Empfehlung für Menschen, die sich gern mit psychiartischen Problemen und Beziehungsgeschichten anderer beschäftigen.
Sonntag, 3. November 2019
Lie to me - eine Serie mit psychologischem Hintergrund
Heute werde ich einen Artikel über eine Serie verfassen, die schon seit längerem auf Amazon frei verfügbar ist. Jetzt könntet ihr sagen, wie langweilig, eine Serie die es schon so lange gibt weckt doch kein Interesse mehr. Meiner Meinung nach ist dieses Serie aber für alle sehr empfehlenswert und auch einen Blogartikel wert. Schon allein, weil man so viel über Mimik und Gestik lernen kann, wie in wenigen Filmen.
Personen:
Dr. Cal Lightman ist ein Psychologe, ein Experte für Körpersprache und Mikromimik. Er gründet ein unabhängiges Unternehmen (die Lightman Group) welche sich mit dem Verhör von verdächtigen Personen beschäftigt, allerdings nicht wie bei einem normalen Verhör bei der Polizei oder der Strafbehörde, sondern immer auf psychologischer Grundlage durch Deutung der Gestik und der Mikromimik (dauern nur Sekunden an, z.B. Mundwinkel verziehen, Augen oder Stirn in Falten legen, mit der Nase wackeln usw.) während des Verhörs. Er hat ein kleines, aber cleveres Team um sich und baut dieses am Anfang der 1. Staffel auf. Er findet seine Kollegen in Alltagssituationen und rekrutiert sie zu sich.
Teilhaberin der Lightman Group ist Dr. Gillian Foster, ebenfalls Psychologin und Körpersprachenexpertin. Sie kann Privates und Berufliches schlecht voneinander trennen und gerät deshalb oft in Schwierigkeiten während der Ermittlungen.
Eli Loker (akademisch ausgebildet, konnte sich die Fähigkeiten gut anlernen) und Ria Torres
(arbeitete beim Sicherheitsdienst am Flughafen) sind rekrutierte Mitarbiter aus anderen Bereichen, in denen sie gegenüber anderen Kollegen hervorragende Leistungen erbrachten und mit ihren Leistungen herausstachen.
Eine große Rolle in der Serie spielt auch die Tochter Emily von Cal Lightman und seiner geschiedenen Frau, für die er alles tun würde, sie aber auch im privaten immer wieder psychologische analysiert, was Emily gehörig stört. Die Beziehung ist dadurch immer wieder negativ belastet und schwierig.
Und zu guter letzt Ben Raynolds, ein FBI Agent, der die Lightman Group bei Ermittlungen unterstützt, allerdings nur bis zum Ende der 2. Staffel, dann wird der Vertrag mit der Behörde gekündigt. Er handelt weniger nach Vorschriften und pychologischen Untersuchungsmethoden, sondern eher aus Instinkt. Hier treffen sich mit Cal Lightman und Ben Raynolds Gefühl und Verstand/Wissenschaft, was in vielen Fällen wirklich super nützlich ist.
Handlung:
Im Grunde geht es darum, Straftäter, die nicht klar von der Polizei und verschiedenen Strafbehörden gestellt werden können, über psychologische Befragung und genaue Beobachtung zu überführen, sodass sie sich selbst verraten bzw. ihre Körpersprache für sich sprechen lassen.
Immer wieder gelingen Cal Lightman gute Tricks, sodass sich alle Straftäter im Endeffekt selbst verraten, einfach nur durch geschickte psychologische Gesprächesführung und meist sehr deutliche Worte seinerseits. Auch die enge Freundschaft zu Gillian Foster spielt immer wieder eine große Rolle, man hat das Gefühl, beide sind ineinander verliebt, wollen und können aber nicht dazu stehen.
Nebenher laufen bei allen Hauptdarstellern die privaten Leben und es wird auch bei allen deutlich, welche Wirkung diese Arbeit darauf hat. Es ist für alle Beteiligten (vorallem für Gillian Foster) ein schwieriger Weg, Berufliches und Privates voneinander zu trennen und manchmal auch schwierig mit dem Wissen zu leben. Auch wenn sie nicht alles deuten möchten, können sie es nie ganz abstellen ihr Wissen auch privat anzuwenden.
Allgemeines:
Lie to me ist eine US-amerikanische Serie, die 2009 das erste Mal ausgestrahlt wurde, sie lief in Deutschland von 2010 bis 2012, jedes Jahr kam eine neue Staffel hinzu.
Leider wurde die Produktion nach der 3. Staffel eingestellt, die Serie ist somit beendet.
Fazit:
Lie to me ist wirklich sehr empfehlenswert für Menschen, die sich gern mit dem Thema Psychologie und Gesprächsführung beschäftigen. Es ist nichts für zarte Gemüter, denn es läuft nicht immer alles harmonisch und Cal Lightman ist eine ganz spezielle Persönlichkeit, dessen Handlung man nicht immer klar nachvollziehen kann. Er ist teilweise wirklich grob und sehr direkt, andererseits doch wieder so verletzlich und liebevoll. Ich habe bis jetzt noch nie einen ähnlichen Charakter gesehen bzw. kennengelernt. Cal Lightman geht nicht zimperlich mit den Verdächtigen um und während der Serie hatte ich mehrmals "zu schlucken", weil es zeitweise sehr bedrängend auf mich als Zuschauer wirkte.
Allerdings kann ich auch sagen, dass ich noch nie so viel über Köpersprache gelernt habe, wie in dieser Serie. Die kleinsten Bewegungen im Gesicht, die sonst niemand beachten würde, spielen hierbei eine riesige Rolle und sagen schon so viel aus.
Wer also gern spannende, fesselnde Serien mit psychologischem Hintergrund schaut, ist mit dieser Serie sehr gut beraten.
Eine klare Empfhelung meinerseits!
-Werbung durch Marken- und Namensnennung-
Sonntag, 20. Oktober 2019
Spinale Muskelatrophie - eine unheilbare Krankheit
Heute werde ich einmal ein etwas anderes Thema anschneiden und zwar aus gutem Grund. Über eine Freundin meiner Mutter erfuhr ich vor kurzem vom kleinen John, den das Schicksal wirklich arg erwischt hat. SMA Typ 1 (spinale Muskelatrophie) heißt die Diagnose bei ihm, erfahren haben es die Eltern als John 8 Wochen alt war. Jetzt ist er 7 Monate alt und hat mit einigen Symptomen zu kämpfen, aber dazu später mehr. Zuerst möchte ich euch die Krankheit etwas anschaulicher darstellen.Allgemeines:
SMA, auch spinale Muskelatrophie genannt ist eine vererbbare Krankheit, die durch eine Störung auf einem Gen einen Untergang der Nervenzellen im Rückenmark und zum Teil auch im Hirnstamm hervorruft. Diese Nervenzellen sind da, um die Muskulatur nervlich zu versorgen, dafür, dass die Beine und Arme und auch der Rumpf gut bewegt werden können. Durch die Störung auf dem Gen kommt es zu einer Muskelschwäche, sowie zu einem Abbau vorallem von rumpfnaher Arm- und Beinmuskulatur, später wird auch die komplette Rumpfmuskulatur beeinträchtigt sein. Die Impulse der Nervenzellen können nicht mehr auf den Muskel gegeben werden.
Symptome und Probleme:
Durch den Muskelschwund entstehen Schwierigkeiten beim Atmen, denn die Muskulatur zwischen den Rippen wird nicht nervlich versorgt. Dadurch entstehen Fehlstellungen, denn die Muskulatur kann nicht mehr optimal stützen. Auch Gelenkbeschwerden und Beschwerden an den Organen können auftreten, alles durch Fehlstellungen hervorgerufen. Durch die geringe Ausprägung der Muskulatur kann es ebenfalls beim Schlucken schwierig werden und bei Erkältungen sammelt sich vermehrt Schleim im Hals, weil nicht abgehustet werden kann.
Therapie:
Für Kinder mit SMA ist Physiotherapie vorgesehen, um eventuelle Kontrakturen zu vermeiden und die Gelenke beweglich zu halten. Später wird auch Logopädie (Sprach- und Schlucktherapie) und Ergotherapie (Feinmotorikschulung) verschrieben.
Außerdem wird den Kindern aller 4 Monate ein Arzneimittel in den Lumbalkanal der Wirbelsäule (Nervenwasser wird entnommen und Medikament wird eingespritzt) gegeben, was die Krankheit zwar aufhält, aber nicht heilt.
Seit neustem gibt es eine Gen-Therapie, die jetzt in Amerika für Kinder zugelassen wurde. Dabei wird ein intaktes Gen an einen speziellen Träger gebunden und über die Blutbahn in das Gehirn (Blut-Hirn-Schranke wird mit dem Träger überwunden) in die Zellen transportiert. Dort wir dann eine gesunde Version des Gens (Proteins) gebildet. Diese Therapie erspart den Kindern die 4-monatigen Lumbalpunktionen des Lumbalkanals in der Wirbelsäule, da es nach dem jetzigen Forschungsstand im Leben nur 1 Mal gegeben werden muss.
John´s Geschichte:
Wie schon oben beschrieben, wurde die Krankheit bei John mit 8 Wochen bemerkt. Eigentlich sollte nur eine kleine Erkältung abgeklärt werden. Dem Krankenhaus fiel aber die untypische Atmung des kleinen John auf und er wurde direkt an die Uniklinik überwiesen, um dies schnellstmöglich abklären zu lassen. In der Uniklinik wurde sehr schnell die Diagnose gestellt. Nun bekommt John aller 4 Monate sein Medikament in den Lumbalkanal der Wirbelsäule und 2 mal wöchentlich Physiotherapie zuhause, da er sich auch möglichst nicht bei anderen anstecken sollte, weil schon eine kleine Erkältung lebensgefährlich für ihn sein könnte. Momentan hat John schon sehr mit der Atmung zu kämpfen, gerstern musste er wieder ins Krankenhaus, weil der Stoffaustausch nicht mehr ordentlich funktioniert hat.
Da seit kurzem die Therapie mit Zolgensma in den USA zugelassen wurde und die 1 stündige Infussion dieses Mittels aufgrund der schwierigen Herstellung sehr teuer ist (über 2 Millionen Euro), sammeln die Eltern jetzt fleißig Geld um John ein gutes Leben zu ermöglichen. Die Krankenkasse unterstützt die Finanzierung des Medikamentes leider nicht und wehrt sich stark gegen Verhandlungen.
John´s Familie und Ich würden uns sehr über eine Spende von euch freuen, auch das Teilen dieses Berichtes würde mehr Menschen auf die Geschichte von John aufmerksam machen, was wiederrum vielleicht zu mehr Spenden führen könnte. Also bitte unterstüzt uns kräftig und teilt den Artikel wo und wie ihr könnt, dass John ein besseres Leben ermöglicht wird.
Hier ist der Link zur Spendenseite:
https://www.gofundme.com/f/love-life-and-hope-john?utm_source=customer&utm_medium=copy_link&utm_campaign=p_cp+share-sheet
Bericht enthält Verlinkungen
NACHTRAG:
Die Krankenkasse hat heute Johns Therapie in vollem Umfang genehmigt, somit wird das gespendete Geld an die deutsche Muskelstiftung gespendet.
Dienstag, 15. Oktober 2019
Das Pichelmänneloktoberfest in Dresden - ein wunderschöner Abend mit bayrischem Flair
Entschuldigt bitte die Verspätung meines Berichtes diese Woche, es war zu viel zutun und zu wenig Zeit. Mit diesem Post wird alles nachgereicht! :-)
Wir waren am Freitag , den 11.10.2019 auf dem Pichelmänneloktoberfest in Dresden im Rahmen einer Betriebsfeier eingeladen. Es war ein wirklich toller Abend, aber kurz erst einmal zu den Eckdaten.
Allgemeines:
Das Fest wurde das erste Mal im Jahr 2013 gefeiert und von der Feldschlösschen Brauerei organisiert, um ein neues Festbier/Editionsbier vorzustellen bzw. anzubieten. Laut einigen Aussagen, die aber nicht bestätigt sind, soll das Bier den gleichen Alkohelgehalt und somit die gleiche Stärke des Bieres auf dem originalen Münchner Oktoberfest haben, dazu aber später noch mehr.
Gefeiert wird in einem Sechsmasterzelt mit Platz für ca. 1800 Gäste, mit 2000 m², 15m Höhe, Garderobe und Fahrgeschäften, Toiletten und Raucherbereich hinter dem Zelt, alles findet auf dem Gelände des Ostra Ufer statt.
Eine Karte zum Flanieren ist preislich gut erschwinglich mit 12-13 Euro pro Perosn, auch das Einzelplatzticket kostet 12-13 Euro. Bei einer Reservierung eines 10er Tisches liegt der Preis pro Tisch bei 120-130 Euro. Zuzüglich kauft man noch ein 15 Euro Verzehrticket pro Person und man bekommt zuzüglich noch Vorverkaufsgebühren auferlegt.
Letztes Jahr waren mein Mann und Ich mit Freunden auf dem originalen Oktoberfest in München. Da ich selbst kein Bier trinke, kann ich nur über meinen Mann berichten. 2 Maß waren auf dem Münchener Oktoberfest schon ausreichend, ordentlich angetrunken zu sein. Beim Pichelmänneloktoberfest hatten 5 Maß circa die gleiche Wirkung. Für mich zeigt das deutlich, dass das Bier nicht so stark gebraut sein kann, wie es original wäre.
18:00 Uhr startete das Programm, es traten 2 Sänger auf, die das Zelt im "Handumdrehen" zum Feiern brachten, es wurden Songs aus dem bayrischen und österreichischen
Schlager- und Popbereich gespielt, was das Zelt von Anfang bis Ende zum "kochen" brachte. Bereits 19:30 Uhr wurden wir von den Sängern aufgefordert, entgegen der Hausordnung, auf den Bierbänken zu tanzen, was auch wirklich das komplette Zelt tat.
Es gabe gutes Essen, welches super schmeckte (für uns ein halbes Brathähnchen mit Krautsalat und Brot). Es waren wenige Kellner für dieses riesige Zelt bereitgestellt und am Anfang mussten wir auf die Getränke wirklich lange warten, später spielte sich alles gut ein und wir waren immer gut versorgt.
Eine Tanzfläche gab es nicht wirklich, getanzt wurde wie schon beschrieben auf den Bierbänken oder im Gang dazwischen, was zu einigen Remplern führte. Auch eine Polonaise durch die Gänge fand statt, dadurch konnte man das Zelt gut kennenlernen und hatte dabei wirklich Spaß.
Die Toiletten waren sehr sauber, es war immer Toilettenpapier vorhanden, der Raucherbereich war groß und es gab Tische, an die man sich stellen konnte.
Auch einige Attraktionen waren innerhalb und außerhalb des Zeltes vorhanden.
Innen befanden sich Los- und Schießbunden, Plätze zum Armdrücken, dicke Baumstämme zum Nägel einschlagen, Hau den Lukas, ein Crepesstand, wo es auch alle Sorten gebrannter Mandel, Macadamias usw. gab. Auch ein kleinen Riesenrad stand im Zelt. Außerhalb gab es hinter dem Raucherbereich eine Berg- und Talbahn.
An jeden wurde gedacht und für jeden ist etwas dabei.
Der Besuch des Pichelmänneloktoberfestes in Dresden am Ostra-Ufer ist somit ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Schon der Stimmung wegen lohnt es sich vollkommen, diesem Fest einen Besuch abzustatten. Wer eine richtig tolle Party erleben möchte und den bayrisch/österreichischen Stil mag, ist dort vollkommen richtig aufgehoben.
Absloute Empfehlung von mir!
Werbung wegen Markennennung und Ortsnennung
Wir waren am Freitag , den 11.10.2019 auf dem Pichelmänneloktoberfest in Dresden im Rahmen einer Betriebsfeier eingeladen. Es war ein wirklich toller Abend, aber kurz erst einmal zu den Eckdaten.
Allgemeines: Das Fest wurde das erste Mal im Jahr 2013 gefeiert und von der Feldschlösschen Brauerei organisiert, um ein neues Festbier/Editionsbier vorzustellen bzw. anzubieten. Laut einigen Aussagen, die aber nicht bestätigt sind, soll das Bier den gleichen Alkohelgehalt und somit die gleiche Stärke des Bieres auf dem originalen Münchner Oktoberfest haben, dazu aber später noch mehr.
Gefeiert wird in einem Sechsmasterzelt mit Platz für ca. 1800 Gäste, mit 2000 m², 15m Höhe, Garderobe und Fahrgeschäften, Toiletten und Raucherbereich hinter dem Zelt, alles findet auf dem Gelände des Ostra Ufer statt.
Eine Karte zum Flanieren ist preislich gut erschwinglich mit 12-13 Euro pro Perosn, auch das Einzelplatzticket kostet 12-13 Euro. Bei einer Reservierung eines 10er Tisches liegt der Preis pro Tisch bei 120-130 Euro. Zuzüglich kauft man noch ein 15 Euro Verzehrticket pro Person und man bekommt zuzüglich noch Vorverkaufsgebühren auferlegt.
Letztes Jahr waren mein Mann und Ich mit Freunden auf dem originalen Oktoberfest in München. Da ich selbst kein Bier trinke, kann ich nur über meinen Mann berichten. 2 Maß waren auf dem Münchener Oktoberfest schon ausreichend, ordentlich angetrunken zu sein. Beim Pichelmänneloktoberfest hatten 5 Maß circa die gleiche Wirkung. Für mich zeigt das deutlich, dass das Bier nicht so stark gebraut sein kann, wie es original wäre.
18:00 Uhr startete das Programm, es traten 2 Sänger auf, die das Zelt im "Handumdrehen" zum Feiern brachten, es wurden Songs aus dem bayrischen und österreichischen
Schlager- und Popbereich gespielt, was das Zelt von Anfang bis Ende zum "kochen" brachte. Bereits 19:30 Uhr wurden wir von den Sängern aufgefordert, entgegen der Hausordnung, auf den Bierbänken zu tanzen, was auch wirklich das komplette Zelt tat.
Es gabe gutes Essen, welches super schmeckte (für uns ein halbes Brathähnchen mit Krautsalat und Brot). Es waren wenige Kellner für dieses riesige Zelt bereitgestellt und am Anfang mussten wir auf die Getränke wirklich lange warten, später spielte sich alles gut ein und wir waren immer gut versorgt.
Eine Tanzfläche gab es nicht wirklich, getanzt wurde wie schon beschrieben auf den Bierbänken oder im Gang dazwischen, was zu einigen Remplern führte. Auch eine Polonaise durch die Gänge fand statt, dadurch konnte man das Zelt gut kennenlernen und hatte dabei wirklich Spaß.
Die Toiletten waren sehr sauber, es war immer Toilettenpapier vorhanden, der Raucherbereich war groß und es gab Tische, an die man sich stellen konnte.
Auch einige Attraktionen waren innerhalb und außerhalb des Zeltes vorhanden.
Innen befanden sich Los- und Schießbunden, Plätze zum Armdrücken, dicke Baumstämme zum Nägel einschlagen, Hau den Lukas, ein Crepesstand, wo es auch alle Sorten gebrannter Mandel, Macadamias usw. gab. Auch ein kleinen Riesenrad stand im Zelt. Außerhalb gab es hinter dem Raucherbereich eine Berg- und Talbahn.
An jeden wurde gedacht und für jeden ist etwas dabei.
Der Besuch des Pichelmänneloktoberfestes in Dresden am Ostra-Ufer ist somit ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Schon der Stimmung wegen lohnt es sich vollkommen, diesem Fest einen Besuch abzustatten. Wer eine richtig tolle Party erleben möchte und den bayrisch/österreichischen Stil mag, ist dort vollkommen richtig aufgehoben.
Absloute Empfehlung von mir!
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Sonntag, 6. Oktober 2019
Fotos mit Snapseed schnell und einfach auf dem Handy bearbeiten
Hier kommt erst einmal mein Bild zum Vergleich:
Das ist das originale Bild nur zur Veranschaulichung, wie sich ein Bild durch bloße Filtereinstellungen ändern kann.
Filter:
Als erstes nutze ich die Möglichkeit, einen Filter einzubauen, sodass das Bild von den Farben optimierter ist, meist nutze ich POP.
Dabei ist der Filter auszuwählen und das Häkchen zu bedienen.
Feinabstimmung:
Der zweite Schritt ist für mich immer die Feinabstimmung, in der ihr euch die Helligkeit, den
Kontrast, die Sättigung, das Ambiente, die Spitzlichter, die Schatten und die Bildwärme einstellen könnt.
Ich nutze alle Einstellungen, bis auf die Sättigung, mit dieser Einstellung kann ich weniger gut arbeiten.
Man muss immer sehen, wie man die Bilder benötigt und ob diese ein gewisses Farbschema haben sollen, oder welche Wünsche ihr für euer Bild habt.
Mit dieser Funktion könnt ihr euer Bild aber auf jeden Fall schon wunderschön verändern, probiert es einfach aus, am oberen Rand der App gibt es einen kleinen Balken den man positiv oder negativ ziehen kann, jeder Bereich ändert das Bild auf eine andere Art und Weise.
Details:
Hier stelle ich, wie ihr auch sehen könnt, die Struktur und die Schärfe ein, dies ist ein wirklich wichtiges Tool für mich.
Struktur ist für Landschaftsbilder toll, allerdings muss man aufpassen, dass man es damit nicht übertreibt, sonst sieht es unecht aus, auch bei Gesichtern sollte man damit besonders vorsichtig sein.
Die zweite Funktions nennt es ja schon beim Namen, es geht um die Schärfe des Bilder, auch damit sollte man vorsichtig umgehen, da das Bild sonst jedes Haar und jeden Grashalm super genau darstellt und unsere Augen dies nicht richtig fassen bzw. verarbeiten können.
Kurven:
Hier kann man bestimmt Farben verstärken oder verringern, je nachdem, ob euer Bild eher einen Rotstich, einen Grünstich oder einen Blaustich haben soll, man kann auch eine Farbe komplett heraus nehmen. Ihr solltet aber bedenken, wenn eine Farbe komplett heraus genommen wird, verstärken sich die anderen Farben, was auch nicht immer besonders schön wirkt.
Weitere tolle Funktionen kurz vorgestellt:
Alle mit einem Pfeil gekennzeichneten Funktionen nutze ich persönlich für meine Bilder.
Feinabstimmung, Details, Kurven habe ich euch oben ja schon ausführlicher dargestellt.
Auch der Weißabgleich ist teilweise sinnvoll, diesen nutze ich aber auch nur selten, da sich die Bilder oft wieder recht nah zum Ausgangszustand verändern, was ich für mein Konzept nicht nutzen kann.
Zuschneiden kann man die Bilder in der App ebenfalls, dies ist nützlich, da man das Bild nicht noch einmal extra im Galeriemenü bearbeiten muss und dadurch nicht tausend Kopien in der Galerie liegen.
Die Perspektive zu ändern hilft manchmal auch, wenn man einen Teil des Bildes mehr betont haben möchte, die App ergänzt die dann fehlenden Bildteile wirklich gut.Mit der Funktion Pinsel kann man bestimmte Stellen im Bild einzeln heller, belichteter, temperierter und gesättigter darstellen. Dies ist eine meiner Lieblingsfunktionen, da ich es erstaunlich finde, wie das Bild dadurch noch komplett anders auf einen wirken kann und was Schatten und Licht in einem Bild auslösen. Probiert das einfach einmal aus, ihr werdet sehen, was ich meine. Nehmt euch ein Bild mit viel Schatten zur Hand und probiert es.
Vintage ist zweimal markiert, jedoch die selbe Funktion, das ist mein Fehler. In dieser Funktion sind noch andere Filter enthalten, die die Wärme das Bildes noch einmal ändern und es dadurch recht speziell machen. Ich nutze es immer für meine Bilder bei Instagram, das ist mein zweiter Filter den ich immer fest nutze um die Bilder recht gleich zu halten. Dies mache ich, um mein Profil einheitlich zu gestalten, und diese Filter helfen enorm dabei.
Zu guter letzt noch die Funktions Kopfposition, hier kann man die Kopfhaltung von sich selbst ändern, in sofern das Programm das Gesicht erkennt. Das ist eine wirklich verrückte Funktion, die mich am Anfang wirklich etwas erschrocken hat. Ich nutze diese aber jetzt gern, wenn ich zum Beispiel zu weit nach oben schaue oder man mein Doppelkinn zu sehr sieht, oder wenn es einfach besser in das Bild passt, dass der Kopf in einer anderen Position gezeigt wird. Auch hier ist es wichtig, nicht zu übertreiben, sonst wirkt das Bild und das Gesicht verzogen!
Noch ein kleiner Zusatz:
Mit der Funktion reparieren, kann man Kleinigkeiten auf dem Bild löschen, allerdings ist das nur bei einheitlichem Hintergrund zu empfehlen, da die App das Bild nicht im Original ergänzt sodern einfach Bildschnipsel aus der direkten Umgeben auf die Stelle projeziert, was z.B. bei unterschiedlich farbigem Hintergrund nicht gut aussieht.
Das sind meine wichtigsten Funktionen für die App Snapseed, die meiner Meinung nach wirklich gut funktionieren und auch ein tolles, helles, sehr schön belichtetes Bild erstellen. Für mich ist die App unersetzlich, sie ist kostenlos im Appstore zu downloaden.
-Werbung wegen Markennennung-
Sonntag, 29. September 2019
Ein Ausflug in den Wald - Auf zum Pilze suchen und sammeln
Ein wunderschöner sonniger Tag bricht an und du hast frei bzw. Zeit einen schönen Spaziergang zu machen, vielleicht weil du einfach Spaß daran hast, oder weil der Hund sowieso raus muss, oder du brichst mit einem Beutel in der Hand auf und gehst Pilze suchen.
Gerade ist die Pilzsaison gestartet und wir haben heute aus unserer geplanten sonntägigen Hunderunde eine "wir sammeln gleich ein paar Pilze" Runde gemacht. Wir hatten weder Beutel, noch Dosen, Körbe oder ähnliches mit, deswegen mussten wir notgedrungen einige Beutel von Mailo (unserem Dackel) klauen. ;-)
Unsere Auslese von heute seht ihr im Bild an der Seite, 30 Minuten haben wir ca. gesucht.
Nun aber zum eigentlichen Thema. Welche Pilze sind lecker, genießbar und für Leihen gut erkennbar?
Hier eine kleine Aufzählung meine Favoriten:
Steinpilz:
Steinpilz
Gallenröhrling
Dieser Pilz hat ein festes Fleisch und ist bei Anschnitt sehr stabil, kann also gut verarbeitet werden. Steinpilze gibt es in verschiedenen Sorten (weißer Steinpilz, Birkensteinpilz, Sommer-und Eichensteinpilz, Herrenpilz,schwarzhütiger Steinpilz). Die mir bekannte Sorte hat eine braune Kappe, der Stiel ist weiß und unten meist sehr dick, nach oben zu wird er recht schmal. Die Röhren sind weiß oder leicht beige. Er schmeckt sehr gut, ist allerdings leicht mit Bitterpilzen (Gallenröhrlingen, nicht giftig aber ungenießbar) zu verwechseln, die jedes Essen geschmacklich zerstören. Der Bitterpilz hat einen gemaserten Stiel und das Fleisch wird mit der Zeit rosa, man kann den Pilz auch testen, indem man die Zunge kurz an den Pilz hält, schon dabei schmeckt er bitter.
Braunkappe (Maronenröhrling):
Maronenröhrling
Er hat ein festes Fleisch, lässt sich gut schneiden und putzen, wenn die Kappen nass werden wirkt der Pilz "schleimig", die Kappe hat ein wunderschönes dunkelbraun und ist recht weit nach unten eingedreht. Die Röhren sind sehr hell und verfärben sich bei Druck bläulich. Sehr köstlich und gut zu verarbeiten.
Birkenpilz (Birkenröhrling):
Birkenpilz
Die Kappen sind mittelbraun und ebenfalls "schleimig" bei Regen, sie sind jedoch im Vergleich zur Braunkappe eher gerade und etwas heller in der Farbe. Sie sind ebenfalls sehr fest und lassen sich gut verarbeiten. Die Röhren sind sehr hell, fast weiß und der Stiel ist meist recht lang und unten dicker als oben (meist gemasert, wirkt wie ein Birkenstamm).
Grünling (Ziegenlippe oder filziger Röhrling):
Ziegenlippe
Der filzige Röhrling ist mein Lieblingspilz, weil er immer in Schaaren wächst, man kann also recht sicher sein, dass dieser Pilz so gut wie immer mindestens einen "Bruder" hat. Die Kappe ist braun, meist etwas zerklüftet und angenagt. Die Röhren sind grün, womit man ihn auch deutlich von anderen Pilzen unterscheiden kann. Der Stiel ist bräunlich bis rötlich.
Zur Zubereitung:
Am besten schmecken die selbst gesammelten Pilze, wenn verschiedene Sorten zusammen gekocht werden. Ich putze, wasche und schneide alle Pilze klein. Dann schneide ich eine Zwiebel und nehme ein bisschen Butterschmalz, dünste die Zwiebel an und gebe dann die Pilze ebenfalls in den Topf. Die Pilze geben allein schon recht viel Wasser ab, sodass ihr zum Dünsten nicht unbedingt noch Wasser zugeben müsst. Dann lasse ich die Pilze eine Weile im eigenen Sud kochen und würze sie danach noch mit Salz und wenig Pfeffer. Dann kann man die Pilze als Beilage oder auch auf eine Scheibe Brot essen, es schmeckt köstlich.
Das waren meine Pilz Favoriten. Bilder zu den verschiednen Pilzen habe ich euch unter den jeweiligen Zuordnungen verlinkt. Man kann sie leichte erkennen und auch ohne Sorge zu sich nehmen, sie sind gut verträglich und schmecken wirklich gut. Es ist immer wieder schön, wenn uns die Natur ein Essen schenkt.
Falls ihr euch nun auf den Weg macht, konrolliert jeden Pilz gut und nehmt euch auch noch einmal ein Buch über Pilze zur Hand, mein Artikel zeigt nur meine Erfahrungen mit den Pilzen. Für Vergiftungen aufgrund von falsch zugeordneten Pilzen übernehme ich keine Haftung.
Dann bleibt nur noch eins, euch einen guten Appetit zu wünschen. Lasst es euch schmecken!
-Der Post enthält Verlinkungen-
Gerade ist die Pilzsaison gestartet und wir haben heute aus unserer geplanten sonntägigen Hunderunde eine "wir sammeln gleich ein paar Pilze" Runde gemacht. Wir hatten weder Beutel, noch Dosen, Körbe oder ähnliches mit, deswegen mussten wir notgedrungen einige Beutel von Mailo (unserem Dackel) klauen. ;-)
Unsere Auslese von heute seht ihr im Bild an der Seite, 30 Minuten haben wir ca. gesucht. Nun aber zum eigentlichen Thema. Welche Pilze sind lecker, genießbar und für Leihen gut erkennbar?
Hier eine kleine Aufzählung meine Favoriten:
Steinpilz:
Steinpilz
Gallenröhrling
Dieser Pilz hat ein festes Fleisch und ist bei Anschnitt sehr stabil, kann also gut verarbeitet werden. Steinpilze gibt es in verschiedenen Sorten (weißer Steinpilz, Birkensteinpilz, Sommer-und Eichensteinpilz, Herrenpilz,schwarzhütiger Steinpilz). Die mir bekannte Sorte hat eine braune Kappe, der Stiel ist weiß und unten meist sehr dick, nach oben zu wird er recht schmal. Die Röhren sind weiß oder leicht beige. Er schmeckt sehr gut, ist allerdings leicht mit Bitterpilzen (Gallenröhrlingen, nicht giftig aber ungenießbar) zu verwechseln, die jedes Essen geschmacklich zerstören. Der Bitterpilz hat einen gemaserten Stiel und das Fleisch wird mit der Zeit rosa, man kann den Pilz auch testen, indem man die Zunge kurz an den Pilz hält, schon dabei schmeckt er bitter.
Braunkappe (Maronenröhrling):
Maronenröhrling
Er hat ein festes Fleisch, lässt sich gut schneiden und putzen, wenn die Kappen nass werden wirkt der Pilz "schleimig", die Kappe hat ein wunderschönes dunkelbraun und ist recht weit nach unten eingedreht. Die Röhren sind sehr hell und verfärben sich bei Druck bläulich. Sehr köstlich und gut zu verarbeiten.
Birkenpilz (Birkenröhrling):
Birkenpilz
Die Kappen sind mittelbraun und ebenfalls "schleimig" bei Regen, sie sind jedoch im Vergleich zur Braunkappe eher gerade und etwas heller in der Farbe. Sie sind ebenfalls sehr fest und lassen sich gut verarbeiten. Die Röhren sind sehr hell, fast weiß und der Stiel ist meist recht lang und unten dicker als oben (meist gemasert, wirkt wie ein Birkenstamm).
Grünling (Ziegenlippe oder filziger Röhrling):
Ziegenlippe
Der filzige Röhrling ist mein Lieblingspilz, weil er immer in Schaaren wächst, man kann also recht sicher sein, dass dieser Pilz so gut wie immer mindestens einen "Bruder" hat. Die Kappe ist braun, meist etwas zerklüftet und angenagt. Die Röhren sind grün, womit man ihn auch deutlich von anderen Pilzen unterscheiden kann. Der Stiel ist bräunlich bis rötlich.
Zur Zubereitung:
Am besten schmecken die selbst gesammelten Pilze, wenn verschiedene Sorten zusammen gekocht werden. Ich putze, wasche und schneide alle Pilze klein. Dann schneide ich eine Zwiebel und nehme ein bisschen Butterschmalz, dünste die Zwiebel an und gebe dann die Pilze ebenfalls in den Topf. Die Pilze geben allein schon recht viel Wasser ab, sodass ihr zum Dünsten nicht unbedingt noch Wasser zugeben müsst. Dann lasse ich die Pilze eine Weile im eigenen Sud kochen und würze sie danach noch mit Salz und wenig Pfeffer. Dann kann man die Pilze als Beilage oder auch auf eine Scheibe Brot essen, es schmeckt köstlich.
Das waren meine Pilz Favoriten. Bilder zu den verschiednen Pilzen habe ich euch unter den jeweiligen Zuordnungen verlinkt. Man kann sie leichte erkennen und auch ohne Sorge zu sich nehmen, sie sind gut verträglich und schmecken wirklich gut. Es ist immer wieder schön, wenn uns die Natur ein Essen schenkt.
Falls ihr euch nun auf den Weg macht, konrolliert jeden Pilz gut und nehmt euch auch noch einmal ein Buch über Pilze zur Hand, mein Artikel zeigt nur meine Erfahrungen mit den Pilzen. Für Vergiftungen aufgrund von falsch zugeordneten Pilzen übernehme ich keine Haftung.
Dann bleibt nur noch eins, euch einen guten Appetit zu wünschen. Lasst es euch schmecken!
-Der Post enthält Verlinkungen-
Samstag, 21. September 2019
Wattwanderung - die Kleiderwahl
Heute schreibe ich noch einmal zusäztlich einen Artikel über den Dresscode
bei einer Wattwanderung.
Wir machten die Wanderung Anfang September.
Mein Artikel hat folgenden Grund: Ich habe vorher im Internet gesucht und gesucht und ....
Ich habe nichts wirklich Treffendes und Klares dazu gefunden.
Wir sind an die ganze Unternehmung unvoreingenommen und etwas aufgeregt heran gegangen. Meine Begleitung hatte Gummistiefel mit, ich hatte nichts eingepackt und musste mir somit an Ort und Stelle Beachies (Socken mit dichter Gummisohle) kaufen. Wie sich mit der Zeit herausstellte, waren Gummistiefel nicht die richtige Wahl, da man einfach viel stärker im Schlamm kleben blieb und angesaugt wurde. Meine Begleitung musste die Tour sogar abbrechen, weil es bezogen auf die Kraft in den Beinen, nicht mehr funktionierte. Ich ging die komplette Wattwanderung mit und war über die Wahl der Beachies sehr zufrieden.
Beachies sind sockenähnlich, haben aber eine schnittfeste Gummisohle unter der Fußsohle, sodass man sich an den Austern (die hier eingewandert sind) und spitzen Muschelstückchen nicht schneiden kann. Der Vorteil ist, dass die Beachies wirklich super leicht sind und kaum am Boden kleben, dafür muss man aufpassen, dass man nicht wegrutscht. Auch nach unten rutschen die Socken mit der Zeit, was mir persönlich etwas unangenehm war, denn man konnte im Schlamm die Socken ja schlechter hochziehen, da sie nass und schlammig waren.
Auch allzu gute und lange Kleidungsstücke sind nicht zu empfehlen, ich habe mein Jeans später im tiefen Schlamm bis zu den Knien hoch gezogen. Empfehlenswert ist auch eine wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze, da das Wetter an der Nordsee schnell umschlägt. Ein Handtuch sollte man einstecken, da man sich danach die Füße trocknen muss.

Im Sommer empfehle ich:
- kurze Hosen
- T-Shirt
- dünne, aber winddichte und wasserdichte Jacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren
Wanderungen, sowie einem Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer
werden
Im Herbst empfehle ich:
- lange, aber weite Hosen, die man hochziehen kann
- T-Shirt
- am Besten eine Funktionsjacke mit Inlay und wasser- und winddicher Überjacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren Wanderungen, sowie einem
Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer werden
bei einer Wattwanderung.Wir machten die Wanderung Anfang September.
Mein Artikel hat folgenden Grund: Ich habe vorher im Internet gesucht und gesucht und ....
Ich habe nichts wirklich Treffendes und Klares dazu gefunden.
Wir sind an die ganze Unternehmung unvoreingenommen und etwas aufgeregt heran gegangen. Meine Begleitung hatte Gummistiefel mit, ich hatte nichts eingepackt und musste mir somit an Ort und Stelle Beachies (Socken mit dichter Gummisohle) kaufen. Wie sich mit der Zeit herausstellte, waren Gummistiefel nicht die richtige Wahl, da man einfach viel stärker im Schlamm kleben blieb und angesaugt wurde. Meine Begleitung musste die Tour sogar abbrechen, weil es bezogen auf die Kraft in den Beinen, nicht mehr funktionierte. Ich ging die komplette Wattwanderung mit und war über die Wahl der Beachies sehr zufrieden.
Beachies sind sockenähnlich, haben aber eine schnittfeste Gummisohle unter der Fußsohle, sodass man sich an den Austern (die hier eingewandert sind) und spitzen Muschelstückchen nicht schneiden kann. Der Vorteil ist, dass die Beachies wirklich super leicht sind und kaum am Boden kleben, dafür muss man aufpassen, dass man nicht wegrutscht. Auch nach unten rutschen die Socken mit der Zeit, was mir persönlich etwas unangenehm war, denn man konnte im Schlamm die Socken ja schlechter hochziehen, da sie nass und schlammig waren.
Auch allzu gute und lange Kleidungsstücke sind nicht zu empfehlen, ich habe mein Jeans später im tiefen Schlamm bis zu den Knien hoch gezogen. Empfehlenswert ist auch eine wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze, da das Wetter an der Nordsee schnell umschlägt. Ein Handtuch sollte man einstecken, da man sich danach die Füße trocknen muss.

Im Sommer empfehle ich:
- kurze Hosen
- T-Shirt
- dünne, aber winddichte und wasserdichte Jacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren
Wanderungen, sowie einem Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer
werden
Im Herbst empfehle ich:
- lange, aber weite Hosen, die man hochziehen kann
- T-Shirt
- am Besten eine Funktionsjacke mit Inlay und wasser- und winddicher Überjacke
- Beachies
- Handtuch
- Rucksack mit etwas Zutrinken und Traubenzucker bei längeren Wanderungen, sowie einem
Handtuch, Rucksack sollte nicht zu schwer werden
Sonntag, 15. September 2019
Nordsee - Ein Reisebericht
Vom 02.09.2019 bis 05.09.2019 fuhren wir an die Nordsee und ich möchte euch nun einen Reisebericht über die Region Bensersiel/Dornumersiel in Ostfrießland präsentieren.Die Hinfahrt aus Sachsen war recht lang, in Leipzig erwartete uns die erste Vollsperrung, unser Navigationssystem leitete uns logischerweise nicht dahin, wo wir wollten, wir mussten uns mit unserem Reiseatlas durcharbeiten. Die restliche Fahrt war recht entspannt, es gab einige Baustellen, die den Verkehr etwas aufhielten, auch auf der Zielgeraden nach Bensersiel, wo unsere Unterkunft war, gab es noch einen schweren Unfall, den wir umfahren mussten. Gerade angekommen begrüßten uns schon die Vermieter der Ferienwohnung, und zeigten uns diese. Wir waren das erste Mal schon Hin und Weg, als wir in diese wundervolle Wohnung kamen. Alles war super sauber und geplegt, es war alles da, was man zum Leben brauchte und sehr schön hergerichtet.
Das Auto schnell entladen, gingen wir sofort an den Strand, der uns mit riesigen Weiten empfing, weil gerade Ebbe war. Das war an diesem Tag die zweite Überraschung, wir waren von diesem riesen Strand mit seinen Strandkörben und seinem riesigen Campingplatz direkt am Strand verzaubert. Die Ebbe ermöglichte uns gleich einen kleinen Einblick ins Wattenmeer mit allen seinen Tieren, wie z.B kleine Krebsen und zahlreichen Muscheln. Entzückt gingen wir mit nassen Füßen und viel Sand daran zurück zur Düne, um unsere Schuhe anzuziehen und dann ein Restaurant aufzusuchen, wo wir zu Abend essen konnten. Davon gab es zahlreiche wirklich schöne Restaurants. Wir suchten uns ein Fischrestaurant aus und es schmeckte sehr lecker. Dann gingen wir gesättigt in die Ferienwohung zurück und entspannten uns vor allem von der langen Fahrerei vor dem Fernseher. Als es Zeit für das Bett wurde, machten wir uns zum Schlafen bereit und genossen die Nacht in einem sehr konfortablem Bett.
Am nächsten Morgen erwachten wir entspannt und ausgeruht und überlegten, was wir heute unternehmen sollten. Da es seit Morgen mal minder, mal stärker regnete mussten wir uns eine wetterfeste Idee einfallen lassen. Wir entschieden uns, mit dem Auto nach Wilhelmshafen zu fahren und uns da das Aquarium anzuschauen, was direkt am Meer lag und sehr schön aufbereitet war. Dazu gehörte auch ein Museum zur Entstehung der Tierwelt in den Meeren. Das Aquarium ist sehr sehenswert und schön für Kinder aufbereitet, Kinder hätten auch die Chance, ein Spieleland im Aquarium zu besuchen, was wirklich toll und spaßig aussah. Um die Mittagszeit spielte das Wetter immernoch nicht mit und wir liefen im Nieselregen zu den Marineschiffen bzw. zum Marinemuseum, um uns die riesigen Schiffe von Nahem anzusehen. Dies ist auch ein super Ausflug für Kinder, die sich für Marine, Schiffe, U-Boote usw. interessieren und sehr zu empfehlen. Als wir alles besichtigt hatten, gingen wir zum Auto und fuhren nach Dornumersiel um zu schauen, wo der Ableger des Schiffes sein würde, der uns am morgigen Tag an die Seehundbänke bringen würde. Wir hatten am Morgen darüber geredet, dass dies einen Ausflug wert wäre, aber im September geht die Saison schon eher dem Ende zu, was uns terminlich/zeitliche Probleme brachte. Alle schönen Unternehmungen, die für uns ansprechend waren fanden am Mittwoch statt. Soweit keine Problem, wäre da nicht die Wattwanderung, die wir schon vorher gebucht hatten, die erst gegen 11 began, was auch nicht abänderbar war, eben wegen den Gezeiten. Nun hatten wir das Problem, dass die Wattwanderung bis kurz nach Zwölf ging und Dreizehn Uhr startete die Ausfahrt zu den Seehundbänken. Die Zeit war sehr knapp, deswegen wollte wir gleich erfahren, wo wir hin mussten. Am Ableger angekommen, sahen wir ein tolles Restaurante direkt auf der Düne ganz oben mit einem herrlichen Blick, wir beschlossen da gerade die Ebbe begann, dem ganzen Spektakel von oben zuzuschauen und hatten einen tollen Fensterplatz. Unserer Beobachtung stand nichts im Wege, zwischenzeitlich regnete es wieder in Störmen, wir waren wirklich froh, drin zu sein. Es gab leckeren Kaffee und riesige Kuchenstücke, der Preis war dafür wirklich angemessen. Wir genossen es ca. 1,5 Stunden und fuhren dann mit vollem Magen zurück in die Unterkunft. Nach kurzer Entspannungsphase liefen wir wieder los um uns eine weitere Gaststätte zum Essen zu suchen. Wir nahmen unser Essen in einem SB Restaurant ein, es lag direkt am Strand in Bensersiel, war aber von der Essensqualität unserer Meinung nach nicht zu empfehlen. Mit recht leerem Magen verließen wir das Restaurante und gingen über den Hafen zurück in die Unterkunft. Den Abend ließen wir unser Erlebtes Revue passieren und entspannten unsere gestressten, von leichtem Muskelkater geplagten Beine.
Am Morgen darauf machten wir uns nach dem Frühstück bereit für unsere vorgebuchte Wattwanderung, wir waren so aufgeregt. Meine Begleiterin hatte dafür Gummistiefel und ich kaufte mir Beachies, das sind sockenähnliche Überzieher mit etwas festerer Gummisohle, dazu und zur Wattwanderung werde ich noch einmal gesondert einen Bericht schreiben. Es stellte sich während der Wattwanderung heraus, dass Beachies die bessere Wahl dafür waren. Die Wanderung war sehr interessant und ich war dankbar für den Einblick, den uns unser Wattführer in dieses riesige Meeresreich gegeben hat. Mit dreckigen Hosen, Beinen, Füßen, Schuhen und Händen kehrten wir an den Strand zurück und waren recht geschafft. Meine Begleitung musste aufgrund der Schwere des Laufens und Bewegens die Wanderung vorher abbrechen. Ein Blick auf die Uhr sagte uns nach der Wanderung, dass wir das Schiff zu den Seehundbänken mit Sicherheit nicht mehr schaffen würden, deswegen wählten wir Variante zwei und fuhren zu einer Seehundauffangstation, wieder mit angegliedertem Museum. Es regnete in Strömen, auf dem Schiff wäre es sehr nass gewesen, sodass wir wahrscheinlich durch Zufall die richtige Wahl getroffen hatten. Die Seehunde in der Auffangstation waren trolliger denn je, sie wussten eine richtige Show zu liefern. Als wir uns alles angesehen hatten, fuhren wir wieder zurück in die Unterkunft, besorgten uns unterwegs noch etwas zum Aufwärmen im Ofen und mussten unsere Koffer schon wieder packen. Da unser Weg recht weit war, mussten wir auch früh losfahren um Abends anzukommen, denn der Verkehr war an einem Donnerstag nicht besser als an einem Montag. Unsere Heimfahrt verlief bis auf einen Stau, in dem wir ca. 1 Stunde verbrachten reibungslos. Wir fuhren 10:00 Uhr los und kamen gegen 18:30 Uhr sicher Zuhause an.
Fazit:
- Bensersiel und Dornumersiel sind sehr empfehlenswerte Reiseziele, man findet alles was man
braucht für einen Urlaub, sowohl für Camping, als auch Ferienwohungen oder Hotels stehen
reichlich zur Verfügung.
- es gibt gute Restaurants, man wird auf jeden Fall in normaler Preisklasse satt
- es ist nichts überteuert und alles sehr ehrlich
- die Gegend ist so schön, für Naturliebhaber besonders geeignet
- schöne gepflegte Strände und Strandkörbe
- nette Menschen, die ihre Arbeit noch aus Spaß und Freude machen und immer an Kommunikation
interessiert sind,auch wenn die Gespräche manchmal rau wirken, das ist meiner Meinung nach
typisch nordisch
- man kann tolle Ausflüge planen und buchen, es gibt auch Ausfahrten auf die Nordseeinseln, die ja
auch sehr sehenswert sind, jedoch in der Kürze unseres Aufenthaltes nicht umsetzbar waren
Meine Empfehlung:
- fahrt minimal eine Woche an die Nordsee, um alle Angebote auch nutzen zu können
- nehmt immer eine Windjacke und eine Regenschutz mit, das Wetter ändert sich schnell
- schaut auch bei lokalen Ferienwohungen nach, unsere war wirkich schön für recht kleines Geld
- genießt die Natur und macht viele Foto´s, die Sonne steht da wirklich immer toll und man bekommt
tolle Bilder, auch mit dem Handy
Unsere Unterkunft:
Haus Pirola in Bensersiel -------- sehr zu empfehlen, hier der Link zur Homepage:
https://www.ferienwohnungen-pirola.de/
-Werbung-, Bericht enthält eine Verlinkung
Sonntag, 8. September 2019
ES 2 - Horror auf feinstem Niveau
Am Donnerstag den 05.09.2019 startete der 2. Teil des Filmes ES von Stephen King in den Kino´s.Da ich schon seit meiner Jugend Fan von Stepehn King Büchern und Filmen bin, wollte ich die Neuverfilmung sehr gern auch zeitnah im Kino schauen und mir meine eigene Meinung bilden, es gab ja schon einige recht negative Kritiken bezüglich der Neuverfilmung.
Der Film ist ähnlich der alten Verfilung von 1990 aufgebaut, es spielt wieder alles in Derry, Maine.
27 Jahre nachdem 7 Kinder augenscheinlich ES getötet haben, werden erneut kleine Kinder vermisst, überall fliegen rote Ballons durch Derry.
Die 7 Freunde, die sich auch Club der Verlierer nennen, bestehend aus Bill, Berverly, Mike, Richie, Stanley, Eddie und Ben kehren nun nach Derry zurück, um ES endgültig zu besiegen.
Alle gehen ihren Berufen nach und leben in einer anderen Stadt, außer Mike, dieser ist seit seiner Kindheit in Derry geblieben. Nur er erinnert sich noch an die traumatischen Geschehnissen aus ihrer Kindheit, alle anderen haben alles vergessen. Im ersten Teil gaben sich die Kinder einen Blutschwur, dass sie nach Derry zurück kehren würden, wenn ES jemals wieder auftauchen würde.
Beim ersten Treffen wird deutlich klar, dass die Rückkehr nach Derry für alle sehr beschwerlich war, einer der Freunde (Stanley) hat sich vor der Rückkehr vor Angst umgebracht. Zu 6. treten sie nun den Kampf gegen ES an und durchleben jeder für sich, ihre eigene Geschichte, die oft Bezug auf die Kindheit und den ersten Teil des Filmes nimmt. ES erscheint in vielen Formen, aber seine typische Erscheinungsform ist immer wieder Clown Pennywise. Nach und nach erarbeiten die Freunde sich den Weg zum Sieg gegen den Clown und jeder kämpft auf seine Weise und mit schwerer Angst gegen die Vergangenheit und die Gegenwart an. Am Ende müssen sich die Hauptfiguren der Gestalt direkt stellen, genau wie im ersten Teil. Der Kampf ist jedoch erheblich schwerer als damals, Pennywise ist hartnäckiger, als im ersten Film. Zum Schluss gewinnen die 6 jedoch den Kampf mit dem Verlust eines Freundes während des Kampfes. ES ist besiegt und ruht für immer.
Meine Filmkritik:
- der neue Film ist der ersten Verfilmung sehr ähnlich, die Schauspieler sind ausgetauscht,
sind alle recht bekannt bzw. berühmt
- es gibt viele wirklich gruselige Szenen, die auch nicht für zarte Seelen gemacht sind
- die Figuren sind alle sehr gut dargestellt, die Schauspieler spielen ihre Rolle perfekt
- sehr schön fand ich auch die kurze Szene im Gebrauchtwarenhandel, bei der Stephen King
in Person seine bekannte kleine Nebenrolle spielt
- Pennywise ist sehr gruslig dargestellt und geschminkt, was ja in den Büchern immer so
wiedergegeben wird
- der Film hat mit 170 Minuten Überlänge
- einige beschreiben in ihrer Bewertung eine langweilige Handlung neben den
Gruseleffekten, das kann ich so nicht bestätigen, ich fand den Film von Anfang bis Ende
sehr logisch und spannend, es hätte etwas gefehlt, wären die geschichtlichen Fakten
ausgeblendet worden
- der Film hat ausreichend Schreckmomente, wer das nicht verträgt, sollte lieber nicht ins
Kino gehen
Zusammenfassung:
Meiner Meinung nach eine mehr als gelungene Neufassung eines schon lange bekannten Klassikers mit tollen Gruseleffekten und vielen Schreckmomenten, wie es sich für richtige Horrorfilme gehört.
Der Film ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.
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