Dienstag, 15. Oktober 2019

Das Pichelmänneloktoberfest in Dresden - ein wunderschöner Abend mit bayrischem Flair

Entschuldigt bitte die Verspätung meines Berichtes diese Woche, es war zu viel zutun und zu wenig Zeit. Mit diesem Post wird alles nachgereicht! :-)

Wir waren am Freitag , den 11.10.2019 auf dem Pichelmänneloktoberfest in Dresden im Rahmen einer Betriebsfeier eingeladen. Es war ein wirklich toller Abend, aber kurz erst einmal zu den Eckdaten.

Allgemeines: 
 
Das Fest wurde das erste Mal im Jahr 2013 gefeiert und von der Feldschlösschen Brauerei organisiert, um ein neues Festbier/Editionsbier vorzustellen bzw. anzubieten. Laut einigen Aussagen, die aber nicht bestätigt sind, soll das Bier den gleichen Alkohelgehalt und somit die gleiche Stärke des Bieres auf dem originalen Münchner Oktoberfest haben, dazu aber später noch mehr.
Gefeiert wird in einem Sechsmasterzelt mit Platz für ca. 1800 Gäste, mit 2000 m², 15m Höhe, Garderobe und Fahrgeschäften, Toiletten und Raucherbereich hinter dem Zelt, alles findet auf dem Gelände des Ostra Ufer statt.  
Eine Karte zum Flanieren ist preislich gut erschwinglich mit 12-13 Euro pro Perosn, auch das Einzelplatzticket kostet 12-13 Euro. Bei einer Reservierung eines 10er Tisches liegt der Preis pro Tisch bei 120-130 Euro. Zuzüglich kauft man noch ein 15 Euro Verzehrticket pro Person und man bekommt zuzüglich noch Vorverkaufsgebühren auferlegt.

Letztes Jahr waren mein Mann und Ich mit Freunden auf dem originalen Oktoberfest in München. Da ich selbst kein Bier trinke, kann ich nur über meinen Mann berichten. 2 Maß waren auf dem Münchener Oktoberfest schon ausreichend, ordentlich angetrunken zu sein. Beim Pichelmänneloktoberfest hatten 5 Maß circa die gleiche Wirkung. Für mich zeigt das deutlich, dass das Bier nicht so stark gebraut sein kann, wie es original wäre.

18:00 Uhr startete das Programm, es traten 2 Sänger auf, die das Zelt im "Handumdrehen" zum Feiern brachten, es wurden Songs aus dem bayrischen und österreichischen 
Schlager- und Popbereich gespielt, was das Zelt von Anfang bis Ende zum "kochen" brachte. Bereits 19:30 Uhr wurden wir von den Sängern aufgefordert, entgegen der Hausordnung, auf den Bierbänken zu tanzen, was auch wirklich das komplette Zelt tat.
Es gabe gutes Essen, welches super schmeckte (für uns ein halbes Brathähnchen mit Krautsalat und Brot). Es waren wenige Kellner für dieses riesige Zelt bereitgestellt und am Anfang mussten wir auf die Getränke wirklich lange warten, später spielte sich alles gut ein und wir waren immer gut versorgt.
Eine Tanzfläche gab es nicht wirklich, getanzt wurde wie schon beschrieben auf den Bierbänken oder im Gang dazwischen, was zu einigen Remplern führte. Auch eine Polonaise durch die Gänge fand statt, dadurch konnte man das Zelt gut kennenlernen und hatte dabei wirklich Spaß.
Die Toiletten waren sehr sauber, es war immer Toilettenpapier vorhanden, der Raucherbereich war groß und es gab Tische, an die man sich stellen konnte. 
Auch einige Attraktionen waren innerhalb und außerhalb des Zeltes vorhanden.  
Innen befanden sich Los- und Schießbunden, Plätze zum Armdrücken, dicke Baumstämme zum Nägel einschlagen, Hau den Lukas, ein Crepesstand, wo es auch alle Sorten gebrannter Mandel, Macadamias usw. gab. Auch ein kleinen Riesenrad stand im Zelt. Außerhalb gab es hinter dem Raucherbereich eine Berg- und Talbahn. 

An jeden wurde gedacht und für jeden ist etwas dabei.
Der Besuch des Pichelmänneloktoberfestes in Dresden am Ostra-Ufer ist somit ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Schon der Stimmung wegen lohnt es sich vollkommen, diesem Fest einen Besuch abzustatten. Wer eine richtig tolle Party erleben möchte und den bayrisch/österreichischen Stil mag, ist dort vollkommen richtig aufgehoben.
Absloute Empfehlung von mir!

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