Hier kommt erst einmal mein Bild zum Vergleich:
Das ist das originale Bild nur zur Veranschaulichung, wie sich ein Bild durch bloße Filtereinstellungen ändern kann.
Filter:
Als erstes nutze ich die Möglichkeit, einen Filter einzubauen, sodass das Bild von den Farben optimierter ist, meist nutze ich POP.
Dabei ist der Filter auszuwählen und das Häkchen zu bedienen.
Feinabstimmung:
Der zweite Schritt ist für mich immer die Feinabstimmung, in der ihr euch die Helligkeit, den
Kontrast, die Sättigung, das Ambiente, die Spitzlichter, die Schatten und die Bildwärme einstellen könnt.
Ich nutze alle Einstellungen, bis auf die Sättigung, mit dieser Einstellung kann ich weniger gut arbeiten.
Man muss immer sehen, wie man die Bilder benötigt und ob diese ein gewisses Farbschema haben sollen, oder welche Wünsche ihr für euer Bild habt.
Mit dieser Funktion könnt ihr euer Bild aber auf jeden Fall schon wunderschön verändern, probiert es einfach aus, am oberen Rand der App gibt es einen kleinen Balken den man positiv oder negativ ziehen kann, jeder Bereich ändert das Bild auf eine andere Art und Weise.
Details:
Hier stelle ich, wie ihr auch sehen könnt, die Struktur und die Schärfe ein, dies ist ein wirklich wichtiges Tool für mich.
Struktur ist für Landschaftsbilder toll, allerdings muss man aufpassen, dass man es damit nicht übertreibt, sonst sieht es unecht aus, auch bei Gesichtern sollte man damit besonders vorsichtig sein.
Die zweite Funktions nennt es ja schon beim Namen, es geht um die Schärfe des Bilder, auch damit sollte man vorsichtig umgehen, da das Bild sonst jedes Haar und jeden Grashalm super genau darstellt und unsere Augen dies nicht richtig fassen bzw. verarbeiten können.
Kurven:
Hier kann man bestimmt Farben verstärken oder verringern, je nachdem, ob euer Bild eher einen Rotstich, einen Grünstich oder einen Blaustich haben soll, man kann auch eine Farbe komplett heraus nehmen. Ihr solltet aber bedenken, wenn eine Farbe komplett heraus genommen wird, verstärken sich die anderen Farben, was auch nicht immer besonders schön wirkt.
Weitere tolle Funktionen kurz vorgestellt:
Alle mit einem Pfeil gekennzeichneten Funktionen nutze ich persönlich für meine Bilder.
Feinabstimmung, Details, Kurven habe ich euch oben ja schon ausführlicher dargestellt.
Auch der Weißabgleich ist teilweise sinnvoll, diesen nutze ich aber auch nur selten, da sich die Bilder oft wieder recht nah zum Ausgangszustand verändern, was ich für mein Konzept nicht nutzen kann.
Zuschneiden kann man die Bilder in der App ebenfalls, dies ist nützlich, da man das Bild nicht noch einmal extra im Galeriemenü bearbeiten muss und dadurch nicht tausend Kopien in der Galerie liegen.
Die Perspektive zu ändern hilft manchmal auch, wenn man einen Teil des Bildes mehr betont haben möchte, die App ergänzt die dann fehlenden Bildteile wirklich gut.Mit der Funktion Pinsel kann man bestimmte Stellen im Bild einzeln heller, belichteter, temperierter und gesättigter darstellen. Dies ist eine meiner Lieblingsfunktionen, da ich es erstaunlich finde, wie das Bild dadurch noch komplett anders auf einen wirken kann und was Schatten und Licht in einem Bild auslösen. Probiert das einfach einmal aus, ihr werdet sehen, was ich meine. Nehmt euch ein Bild mit viel Schatten zur Hand und probiert es.
Vintage ist zweimal markiert, jedoch die selbe Funktion, das ist mein Fehler. In dieser Funktion sind noch andere Filter enthalten, die die Wärme das Bildes noch einmal ändern und es dadurch recht speziell machen. Ich nutze es immer für meine Bilder bei Instagram, das ist mein zweiter Filter den ich immer fest nutze um die Bilder recht gleich zu halten. Dies mache ich, um mein Profil einheitlich zu gestalten, und diese Filter helfen enorm dabei.
Zu guter letzt noch die Funktions Kopfposition, hier kann man die Kopfhaltung von sich selbst ändern, in sofern das Programm das Gesicht erkennt. Das ist eine wirklich verrückte Funktion, die mich am Anfang wirklich etwas erschrocken hat. Ich nutze diese aber jetzt gern, wenn ich zum Beispiel zu weit nach oben schaue oder man mein Doppelkinn zu sehr sieht, oder wenn es einfach besser in das Bild passt, dass der Kopf in einer anderen Position gezeigt wird. Auch hier ist es wichtig, nicht zu übertreiben, sonst wirkt das Bild und das Gesicht verzogen!
Noch ein kleiner Zusatz:
Mit der Funktion reparieren, kann man Kleinigkeiten auf dem Bild löschen, allerdings ist das nur bei einheitlichem Hintergrund zu empfehlen, da die App das Bild nicht im Original ergänzt sodern einfach Bildschnipsel aus der direkten Umgeben auf die Stelle projeziert, was z.B. bei unterschiedlich farbigem Hintergrund nicht gut aussieht.
Das sind meine wichtigsten Funktionen für die App Snapseed, die meiner Meinung nach wirklich gut funktionieren und auch ein tolles, helles, sehr schön belichtetes Bild erstellen. Für mich ist die App unersetzlich, sie ist kostenlos im Appstore zu downloaden.
-Werbung wegen Markennennung-




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